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Freitag, 13. Januar 2012

news_image_1000Soziale Netzwerke und Personalisierung erreichen in diesem Jahr ein neues Niveau, während die mobilen Intranets noch immer in den Kinderschuhen stecken. Ausserdem bekommen kleinere Organisationen immer grössere Teams und bessere Designs.

Die zehn am besten gestalteten Intranets von 2012 sind:

  • CenturyLink Business, ein Telekommunikationsunternehmen (USA)
  • Everything Everywhere, ein Kommunikationsunternehmen (UK)
  • Genentech, ein Biotechnologieunternehmen (USA)
  • LivePerson, Inc., ein Kommunikationsunternehmen (USA)
  • Logica, ein Beratungs- und Technologiedienstleister (UK)
  • MAN Diesel & Turbo SE, ein Hersteller von grossen Schiffsdiesel-, Stationär- und Turbomotoren (Deutschland)
  • NCR Corporation, ein Technologieunternehmen (USA)
  • The Scotts Miracle-Gro Company, ein Vermarkter von Produkten für Rasen- und Gartenpflege (USA)
  • Skanska, eine Projektentwicklungs- und Bauunternehmensgruppe (Schweden)
  • Staples, Inc., eine Firma für Büromaterialien (USA)

Die meisten Intranets dieses Jahres unterstützen ganze Organisationen, nur die Seite von CenturyLink ist ein Spezial-Intranet, das nur für die Geschäftskundenabteilung der Firma gedacht ist.

In dieser Jahresbestenliste, die wir zum zwölften Mal zusammengestellt haben, tritt Staples, die auch im Jahr 2006 gewonnen haben, einem elitären Zirkel von sieben zweifachen Siegern bei (von insgesamt 120). Dazu gehören ausserdem Cisco Systems (2001, 2005), Credit Suisse (2002, 2011), Verizon Communications (2005, 2011) und Walmart (2002, 2010). Darüber hinaus gewann der australische Zweig von Deloitte Touche Tohmatsu in 2002, gefolgt vom weltweiten Intranet des Unternehmens in 2009. Zu guter Letzt gewann silverorange bei unserem ersten Wettbewerb in 2001 und wurde in 2003 lobend erwähnt.

Ein grosses Lob an Staples und die anderen Mehrfachsieger für ihre Designfähigkeiten und die andauernde Hingabe ihrer Organisationen an das Intranet. Es ist von grosser Bedeutung, dass diese Firmen erkannt haben, dass das Intranet-Design niemals „abgeschlossen und erledigt“ ist. Anstatt ihre ersten Siegerdesigns beizubehalten, haben diese Unternehmen ihre Designs immer weiter entwickelt, weil sie drei wichtige Faktoren erkannt haben:

  • Ihre Organisationen unterliegen einem konstantem Wandel.
  • Sie überwachen die Inhalte und Abteilungen, während sie zum Intranet hinzugefügt oder vermisst werden und bleiben so möglichen Problemen immer einen Schritt voraus. Wenn Seitenvorlagen oder Informationsarchitekturen ans Ende ihres Dehnungsbereiches kommen, muss sich das Design anpassen, zuerst nur mit kleinen Korrekturen, dann mit grösseren Modifikationen.
  • Das Intranet einer Firma wird von den Mitarbeitern im Kontext anderer Websites und Anwendungen wahrgenommen, die sie benutzen und die sich ständig weiterentwickeln. Wenn die Angestellten zwischen dem Internet und dem Intranet ihrer Firma hin- und herwechseln, sollten sie nicht das Gefühl haben, sie würden von einer Mercedes S-Klasse in einen alten Ford mit kaputten Bremsen umsteigen. Um es klar zu sagen: Die Intranet-Erfahrung sollte nicht langsam, mühevoll und durch Fehlinformationen sogar gefährlich sein.

UI-Elemente, die sich herauskristallisieren

Es gibt 2 UI-Elemente, die sich besonders hervorheben:

  • Innovative Menüs: Menüs sind das Tor zum Inhalt. Wie unsere Siegerteams sollte auch Ihr Team die Benutzeroberflächen der Menüs, so weit sie nicht standardisiert sind, gründlich testen und das Design Schritt für Schritt entwickeln, bevor die Menüs in Ihrer Organisation eingesetzt werden. Scotts Miracle-Gro, Logica und NCR haben alle das Mega-Menü mit Sektionen für Kategorien eingeführt und adaptiert und sogar ein weiteres Menü innerhalb des Mega-Menüs hinzugefügt. Das Mini-Dashboard von LivePerson in der oberen linken Ecke der Seite ist mit seinen Icons ein bildhafter Weg, schnellen Zugang zu sehr wichtigen Inhalten zu ermöglichen.
  • Lightbox-Dialogfelder: Diese Dialogfelder (die aus den früheren modalen Dialogen abgeleitet wurden) prägen das Intranet-Design von heute und sind in den meisten unserer Sieger-Intranets zu finden. Allerdings verwenden die Siegerdesigners Lightboxes nur, wenn sie Fragen in einer offenen Dialogbox stark hervorheben wollen und andere, möglicherweise ablenkende Inhalte in den Hintergrund stellen wollen. (Wenn es wichtig ist, dass auch andere Inhalte sicht- und klickbar sind, lassen Sie die Lightboxes weg. Selbst wenn es die Lightbox im Einzelfall technisch zuliesse, würden die Benutzer nicht ausserhalb der Box klicken, weil die ästhetische Benutzeroberfläche etwas anderes suggeriert.)
  • Vor ein paar Jahren haben wir die Lightbox zum Interaktionsdesign des Jahres ernannt; offensichtlich hat es etwas gedauert, bis sich diese Idee durchgesetzt hat.

Den vollständigen Artikel lesen Sie hier: http://www.usability.ch/Alertbox/20120103.htm

 

 
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