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Montag, 14. Juni 2010
Trotz teilweise ungünstiger Anstoßzeiten brauchen viele Arbeitnehmer in Norddeutschland bei der diesjährigen Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika nicht immer auf den Fußballgenuss zu verzichten. Weil das Vorrundenspiel zwischen Deutschland und Serbien am Freitag (18. Juni) schon um 13.30 Uhr beginnt, bemühen sich viele öffentliche und private Arbeitgeber, ihren Mitarbeitern das Verfolgen der Live-Übertragung auch während der Arbeitszeit zu ermöglichen. Das ergab eine ddp-Umfrage.Die niedersächsische Landeshauptstadt Hannover etwa gewährt ihren Bediensteten im Neuen Rathaus am Freitagmittag (18. Juni) eine WM-Auszeit. Wegen des frühen Anpfiffs der deutschen Partie gegen Serbien werde es «geduldet», wenn sich die Mitarbeiter das Spiel während der Arbeitszeit auf der Leinwand im Rathaus-Restaurant oder auf den Dienst-Computern anschauten, sagte eine Sprecherin. Es sei aber darauf zu achten, dass anfallende Arbeit zuerst erledigt werde.
Ganz anders in Kiel: «Der Dienstbetrieb darf nicht betroffen sein», sagte ein Sprecher der Stadtverwaltung. In Schleswig-Holsteins Landeshauptstadt gebe es keine individuelle Regelung für die deutschen WM-Spiele. Grundsätzlich hätten die Mitarbeiter aber flexible Arbeitszeiten und könnten sich untereinander entsprechend absprechen. Im Rathaus gebe es aber weder eine Leinwand, noch dürften die Mitarbeiter die Stadt-Computer für Livestreaming der WM-Spiele nutzen.
In Hamburg haben die Angestellten des Versandhändlers Otto Group mehr Glück. So sollen wichtige Spiele im firmeneigenen Veranstaltungszentrum auf einer Großleinwand übertragen und ein Tippspiel im Intranet organisiert werden, wie eine Unternehmenssprecherin sagte. «Da wir Gleitzeit haben, wird es außerdem den meisten Mitarbeitern auch möglich sein, die Spiele von zu Hause zu verfolgen», sagte die Sprecherin.
Hier lesen Sie den kompletten Artikel: http://www.ad-hoc-news.de/fussball-wm-am-arbeitsplatz-mitarbeiter-grosser--/de/News/21390690

